Zur Welt kommen – Zur Sprache kommen – Frankfurter Vorlesungen

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Broschur 176 Seiten  Verlag Suhrkamp

Inhalt

Im Sommersemster 1988 hatte Peter Sloterdijk die Stiftungsdozentur für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt inne. Wie selbstverständlich ging er dabei aus von den Charakteristika dieser Poetik-Vorlesung – und gelangte damit zugleich ins Zentrum seiner Reflexion. »Wer von diesem Frankfurter Podium aus spricht, setzt sich in der Regel nichts aus, sondern blickt auf eine Aussetzungsgeschichte zurück. Man hat hier das Wort, weil man es anderswo schon einmal hatte. Man hatte es anderswo und früher, weil man es nicht unterlassen konnte, sich auszusetzen, und weil man eigensinnig darauf bestand, sich hörbar und lesbar zu machen. Wir stoßen hier auf das Leitmotiv dieser Vorlesungen: wenn es in ihnen einen roten Faden gibt, dann entrollt er sich aus der Idee, daß die Poetik des Sichaussetzens als eine Poetik des Anfangens entwickelt werden muß. Ich will die Frage, wie man es anfängt, anzufangen, so darlegen, daß sie zugleich eine persönliche und allgemeine Antwort erlaubt.«

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Inhaltsverzeichnis

1. Das tätowierte Leben

2. Poetik des Anfangens

3. Die sokratische Maieutik und die Geburtsvergessenheit der Philosophie

4. Poetik der Entbindung

5. Das Weltversprechen und die Weltliteratur