„Sommermärchen kann man nicht à la Carte bestellen“
rp-online.de – Peter Sloterdijk über Fußball und Dekadenz
rp-online.de – Peter Sloterdijk über Fußball und Dekadenz
Gebunden 600 Seiten • Verlag Suhrkamp Inhalt Nach längerer (Bedenk-)Zeit hat sich Peter Sloterdijk dem Unabwendbaren gebeugt. Wer Zeilen und Tage, das von Kritik wie Lesern zum Hype gemachte Vorgänger-Buch, veröffentlicht, kann sich Forderungen nach einer Fortsetzung ebenso wenig entziehen wie den Lockungen der buchlangen Transformation, Privates als Öffentliches auszuweisen und umgekehrt. »Zeilen und Tage vereint in einer grandiosen Mischung Gesellschaftsroman und Gesellschaftsanalyse für unsere Zeit.« Und, weiteres Beispiel: »Muss man das lesen? Unbedingt.« Dabei erfährt man: »Heutzutage rückt jeder, der lesen und schreiben kann, mit seinem Befund über die kranke ›Gesellschaft der Gegenwart‹ heraus. Die ›Gesellschaft‹ wird so zu dem meist-überdiagnostizierten Patienten. Wäre ich ›die Gesellschaft‹, ich wüßte nicht, woran zu leiden ich mir aussuchen würde.« Peter Sloterdijk steht tagtäglich Sinn und Zweck des tagtäglichen Mitnotierens der Zeit und der Leute vor Augen und erklärt sich in gewohnt ironischer Weise: »Wozu? Wahrscheinlich lebe ich unter dem Auge eines transzendenten Beobachters, der von mir keine besonders hohe Meinung hat. Mein innerer Beobachter ist kein Publizist.« Folglich unterscheiden sich seine Notizen von denen der Blogger und netz-öffentlichen Tagebuchschreiber durch …
NZZ – 18/02/2017 „Ein Essay des Philosophen Peter Sloterdijk über den Einflüsterer, der die Moderne entscheidend prägt.“ von Peter Sloterdijk
Cicero – 15/01/2017 „Die Top-Platzierten der neuen Cicero-Rangliste, Martin Walser und Peter Sloterdijk, trafen sich 2013 zu einer denkwürdigen Begegnung im Berliner Ensemble. Ein Gespräch über Schönheit als politische Kraft, den Aufstieg der Expertokratie und den Abstieg Europas“
Handelsblatt – 13/01/2017 „Trotz allen Fortschritts sind wir in der Logik von Stamm und Sippe verwurzelt. Wer begreifen will, warum uns Globalisierung und Flüchtlingskrise verunsichern, muss alte Begriffe neu verstehen. Ein Wörterbuch der Moderne.“